Website überarbeiten: Zeigt dein Auftritt, wie gut dein Unternehmen wirklich ist?

Deine Kundinnen und Kunden wissen, wie gut du bist. Sie kennen deine Arbeit, vertrauen dir und empfehlen dich weiter.

Aber was sieht jemand, der dich noch nicht kennt und zum ersten Mal deine Website besucht?

Wird dort verständlich, was du anbietest? Zeigt dein Auftritt die Qualität deiner Arbeit? Oder stehen dort noch alte Leistungen, beliebige Bilder und Texte, die längst nicht mehr zu deinem Unternehmen passen?

Gerade bei Selbstständigen, Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetrieben bleibt die Website im Alltag schnell liegen. Kundenaufträge haben Vorrang. Dein Business entwickelt sich weiter, während dein Online-Auftritt auf dem alten Stand bleibt.

Eine Website-Überarbeitung ist sinnvoll, wenn dein Angebot, deine Arbeitsweise oder die Qualität deines Unternehmens online nicht mehr verständlich sichtbar werden. Manchmal genügen gezielte Anpassungen. Manchmal braucht es einen neuen Aufbau.


Warum deine Website auch bei Weiterempfehlungen wichtig ist

Eine persönliche Empfehlung schafft bereits Vertrauen. Deine Website kann dieses Vertrauen vertiefen und offene Fragen beantworten.

Stell dir vor: Eine Bekannte empfiehlt dir einen Handwerksbetrieb. Bevor du anrufst, schaust du auf die Website. Du möchtest wissen, ob das Unternehmen dein Vorhaben umsetzen kann, in deiner Region arbeitet und wie eine Anfrage abläuft.

Ähnlich ist es bei einer selbstständigen Beraterin, einem Studio oder einem kleinen Dienstleistungsunternehmen. Interessierte wollen einschätzen können, ob dein Angebot zu ihrem Anliegen passt.

Deine Website sollte ihnen diese Orientierung geben – auch dann, wenn du gerade mit einem Auftrag beschäftigt bist.


Fünf Anzeichen, dass deine Website überarbeitet werden sollte

  • Dein Angebot hat sich verändert. Auf der Website stehen Leistungen, die du kaum noch anbietest. Deine heutigen Schwerpunkte fehlen.
  • Deine Qualität bleibt unsichtbar. Es gibt wenige Arbeitsbeispiele, Kundenstimmen oder Einblicke in deine Erfahrung.
  • Du erklärst vieles immer wieder. Interessierte fragen regelmässig nach Informationen, die deine Website beantworten könnte.
  • Du verschickst deinen Website-Link ungern. Du ergänzt ihn mit einer Erklärung wie: „Die müsste ich eigentlich mal neu machen.“
  • Die Nutzung ist umständlich. Auf dem Handy sind Texte schwer lesbar, das Menü ist unübersichtlich oder die Kontaktmöglichkeit ist schwer zu finden.

Erkennst du dich darin wieder? Dann kannst du mit diesen fünf Punkten anfangen.


1. Erkläre auf der Startseite, was du für wen machst

„Qualität, Kompetenz und Leidenschaft“ sagt wenig darüber aus, welches Anliegen du konkret löst.

Beantworte möglichst weit oben auf deiner Startseite:

  • Was bietest du an?
  • Für wen ist dein Angebot gedacht?
  • Wobei unterstützt du deine Kundinnen und Kunden?
  • Wo arbeitest du, sofern die Region relevant ist?

Ein Handwerksbetrieb könnte beispielsweise schreiben:

„Wir renovieren Badezimmer in St. Gallen und Umgebung – von der ersten Planung bis zur fertigen Umsetzung.“

Bei einer Beraterin könnte es heissen:

„Ich unterstütze selbstständige Frauen dabei, ihre Buchhaltung zu organisieren und ihre Zahlen besser zu verstehen.“

Dein erster Schritt: Lies nur die Überschrift und den ersten Absatz deiner Startseite. Wird dein Angebot bereits daraus verständlich?


2. Zeige echte Beispiele deiner Arbeit

Neue Interessierte können deine Qualität besser einschätzen, wenn du sie greifbar machst.

Bei einem Handwerksbetrieb helfen Projektbilder und kurze Beschreibungen. Bei Dienstleistungen kannst du zeigen, mit welchem Anliegen jemand zu dir gekommen ist, wie du vorgegangen bist und was daraus entstanden ist.

Eine einfache Struktur dafür:

  • Ausgangslage: Was war das Anliegen?
  • Umsetzung: Was hast du gemacht?
  • Ergebnis: Was hat sich verbessert?

Verwende konkrete, nachvollziehbare Aussagen. Kundenbilder, Namen und Rückmeldungen veröffentlichst du mit dem entsprechenden Einverständnis.

Dein erster Schritt: Wähle ein abgeschlossenes Projekt aus, das gut zu den Aufträgen passt, die du künftig gewinnen möchtest.


3. Mach deine Erfahrung und Arbeitsweise sichtbar

Du kennst deine Erfahrung. Eine Person, die zum ersten Mal auf deine Website kommt, kennt sie noch nicht.

Hilfreich sind:

  • Echte Fotos von dir, deinem Team oder deinem Betrieb.
  • Kundenstimmen, die konkrete Erfahrungen beschreiben.
  • Relevante Qualifikationen und berufliche Erfahrung.
  • Ein verständlicher Einblick in den Ablauf einer Zusammenarbeit.

Erkläre beispielsweise, was nach einer Anfrage passiert, welche Informationen du zuerst brauchst und wie ihr die nächsten Schritte festlegt.

Dein erster Schritt: Ergänze bei deinem wichtigsten Angebot einen kurzen Abschnitt: „So läuft die Zusammenarbeit ab.“


4. Erleichtere die Kontaktaufnahme

Wenn jemand dein Angebot gelesen hat und Interesse bekommt, sollte die Kontaktmöglichkeit direkt erreichbar sein.

Eine klare Einladung hilft:

„Beschreib uns kurz dein Vorhaben und schick, wenn möglich, ein Foto dazu. Wir melden uns mit den nächsten Schritten.“

Oder:

„Schreib mir, wobei du Unterstützung suchst. Wir klären zuerst per E-Mail, ob mein Angebot zu deinem Anliegen passt.“

Nutze einen verständlichen Button wie „Projekt anfragen“ oder „Kontakt aufnehmen“.

Dein erster Schritt: Öffne deine Website auf dem Handy und gehe den Weg von der Startseite bis zur abgeschickten Anfrage durch. Funktioniert alles?


5. Bring deine Inhalte auf den heutigen Stand

Eine Website muss dein aktuelles Unternehmen zeigen. Prüfe deshalb:

  • Leistungen und Angebotsschwerpunkte.
  • Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Einzugsgebiet.
  • Fotos und Arbeitsbeispiele.
  • Angaben zu dir und deinem Team.
  • Links, Formulare und Darstellung auf dem Handy.

Du musst dabei nicht alles gleichzeitig lösen. Notiere die drei Änderungen, die Interessierten am meisten Orientierung geben würden.

Dein erster Schritt: Beginne mit deiner Startseite und deinem wichtigsten Angebot.


Bestehende Website verbessern oder komplett neu aufbauen?

Gezielte Verbesserungen reichen häufig aus, wenn der grundlegende Aufbau noch zu deinem Unternehmen passt und sich Inhalte gut aktualisieren lassen.

Ein Relaunch kann sinnvoll sein, wenn sich dein Angebot stark verändert hat, die Struktur unübersichtlich geworden ist oder das bestehende System notwendige Änderungen erschwert.

Entscheidend ist, was deine Website künftig leisten soll. Kläre zuerst Angebot, Zielgruppe und Inhalte. Darauf können Struktur und Gestaltung aufbauen.

Ein Blick von aussen: der kostenlose Website-Check

Du merkst, dass deine Website nicht mehr zu deinem Business passt, weisst aber noch nicht genau, wo du anfangen sollst?

Mit dem kostenlosen Website-Check von OOPS! Studio bekommst du mein persönliches Feedback mit 3 × 3 Punkten per E-Mail.

Wir schauen darauf, wie verständlich dein Angebot wirkt, was bereits Vertrauen schafft und wo dein Auftritt verbessert werden kann.

So bekommst du konkrete Ansatzpunkte für deine nächsten Schritte.

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Vor der Umsetzung bereiten wir Inhalte, Bilder und Designrichtung gemeinsam vor. Wenn die drei Umsetzungstage starten, stehen die wichtigen Entscheidungen bereits fest.

Ich bin Yvonne von OOPS! Studio in St. Gallen. Mit über 20 Jahren Erfahrung in Mediendesign und Marketing unterstütze ich Selbstständige und kleine Unternehmen in der Schweiz und im DACH-Raum dabei, ihren Auftritt klar und stimmig weiterzuentwickeln.

Für die Pilotphase von Website Fokus suche ich zehn Kundinnen:

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  • Ob deine Website zum vorgesehenen Umfang passt, klären wir vor der Buchung


Die drei Tage beziehen sich auf die Umsetzung nach der Vorbereitung. Bei einem Shop, besonderen Funktionen oder einem umfangreicheren Projekt prüfen wir, welche Lösung und welcher Zeitrahmen passen.

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